Elektromobil Test

Bild Elektromobil Test als Einkaufshilfe

Mit dem Elektromobil Test & Vergleich den für Ihre Bedürfnisse besten E-Scooter kaufen

Sie suchen für sich oder einen Angehörigen ein passendes Elektromobil? Dann schauen Sie in unserem großen Senioren Elektromobil Test & Vergleich und wählen das für Sie passende Modell aus. Damit die Wahl nicht allzu schwer fällt, haben wir Ihnen verschiedene Kriterien wie Maße, Ausstattung, Leistung, Nutzung und Besonderheiten der Seniorenmobile übersichtlich aufgelistet.

✔ Vergleich aller Elektromobile & E-Scooter auf einen Blick
✔ Elektromobil Vergleich nach Kriterien wie Preis, Leistung, Nutzung und Ausstattung
✔ die besten Vorteile hervorgehoben

Elektromobil Test – Letzte Aktualisierung: 20.05.2019

ModellMaßeAusstattungLeistungNutzungBesonderheiten
Bewertung 5 von 5 Sternen

INVACARE Elektromobil Leo Rot

1.348,90€



INVACARE Elektromobil Leo Ro


Zum Produkt
• Gewicht: 83kg

• LängexBreite: 122x59cm

• Sitzhöhe: 46 - 56cm

• Wenderadius: 131cm

Ja  Straßenzulassung

Ja  werkzeuglos zerlegbar

Ja  Sitz, Armlehnen und Lenksäule verstellbar

Ja  Scheinwerfer, Bremslichter, Reflektoren
• max. Geschwindigkeit: 6 km/h

• max. Reichweite: circa 36 km

• max. Belastbarkeit: 136 kg

• Motorleistung: 240 / 600 W

• Akkusleistung: 2 x 40 / 36 V
Ja  Innen&Außenbereich

Ja  Neigungen bis zu 17%
• schickes Elektromobil mit zuverlässigen Fahreigenschaften im Innen- und Außenbereich sowie im Straßenverkehr

• Einkaufskorb inklusive

• Leistungsstarker Motor, große Batterien, Antrieb mit zweistufiger Entkupplung

• Zwei Jahre Garantie (Sechs Monate Garantie auf die Akkus)
Bewertung 5 von 5 Sternen

KYMCO Elektromobil Spiekeroog

1.379,00€



KYMCO Elektromobil Spiekeroog


Zum Produkt
• Gewicht: 85kg

• LängexBreite: 122x59cm

• Sitzhöhe: verstellbar

• Wenderadius: 135cm

Ja  Straßenzulassung

Ja  werkzeuglos zerlegbar

Ja  vielseitig verstellbarer und drehbarer Sitz, Rückenlehne, Multipositionslenksäule verstellbar

Ja  Doppelscheinwerfer, Rücklicht, Blinker, Reflektoren
• max. Geschwindigkeit: 6 km/h

• max. Reichweite: circa 30 km

• max. Belastbarkeit: 127 kg

• Motorleistung: 350 W / 640 W

• Akkusleistung: 2 x 12 / 36 V/Ah
Ja  Innen&Außenbereich

Ja  Neigungen bis zu 10%
• große Räder mit Luftbereifung

• elektrische Magnetbremse

• Einkaufskorb inklusive

• Leistungsstarker Motor, große Batterien, Antrieb mit zweistufiger Entkupplung

• Zwei Jahre Garantie (Sechs Monate Garantie auf die Akkus)
Bewertung 5 von 5 Sternen

Dietz Elektromobil "Mini"

1.530,00€



Dietz Elektromobil Mini


Zum Produkt
• Gewicht: 58kg

• LängexBreite: 107x58cm

• Sitzhöhe: 45cm

• Wenderadius: 120cm

Nein  Straßenzulassung

Ja  werkzeuglos & schnell in Einzelteile zerlegbar

Ja Sitzhöhe einstellbar, Arm- und Rückenlehnen klappbar

Nein  Beleuchtung
• max. Geschwindigkeit: 6 km/h

• max. Reichweite: circa 20 km

• max. Belastbarkeit: 130 kg

• Motorleistung: 400 W

• Akkusleistung: 2 x 12 V / 22AGM
Ja  auf Grund guter Federung sehr gut für Außenbereich geeignet

Ja  Neigungen bis 15%
• leicht, klein und wendig für hohe Flexibilität im Innen- und Außenbereich

• durch hervorragende Federung und Komfortsitz leichte Hindernisüberwindung

• leichte & präzise Lenkung

• extra große Räder: Unebenheiten kaum spürbar
Bewertung 4,5 von 5 Sternen

KYMCO Elektromobil Miniscooter K-Lite

999,00€



Elektromobil KYMCO Miniscooter K-Lite


Zum Produkt
• Gewicht: 42kg

• LängexBreite: 102x50cm

• Sitzhöhe: 40 - 48cm

• Wenderadius: 121cm

Nein  Straßenzulassung

Ja  werkzeuglos zerlegbar

Ja verstellbare Armlehnen, drehbarer Sitz, Lenksäule und Sitz

Nein  Beleuchtung
• max. Geschwindigkeit: 6 km/h

• max. Reichweite: circa 16 km

• max. Belastbarkeit: 125 kg

• Motorleistung: 225 / 340 W

• Akkusleistung: 2 x 12 / 12 V
Ja  Innen&Außenbereich, besser für Innenbereich geeignet

Nein  für ebene Straßen geeignet
• leicht, klein und wendig für hohe Flexibilität im Innen- und Außenbereich

• optimal geeignet für leichte Personen und kurze, gerade und ebene Strecken

• Stand-By-Funktion: schont die Akku-Kapazität

• mit Sitzfederung für mehr Komfort

• direkte Lenkung, pannensichere Reifen und zuverlässige Bremsen für gute Fahreigenschaften

• Zwei Jahre Garantie (Sechs Monate Garantie auf die Akkus)
Bewertung 4,5 von 5 Sternen

INVACARE Elektromobil Kolibri

1.195,00€





Zum Produkt

• Gewicht: 45kg

• LängexBreite: 101x50cm

• Sitzhöhe: 37 - 42cm

• Wenderadius: 220cm
Nein  Straßenzulassung

Ja  werkzeuglos zerlegbar

Ja  Sitz & lenksäule höhenverstellbar

Nein  Beleuchtung
• max. Geschwindigkeit: 6 km/h

• max. Reichweite: circa 16 km

• max. Belastbarkeit: 136 kg

• Motorleistung: 220 W

• Akkusleistung: 2 x12 V

Ja  Innen&Außenbereich

Ja Neigungen bis 10.5%
• kleines und leichtes Elektromobil: Für kurze Strecken im Alltag und auf Reisen

• Gute Fahreigenschaften auf ebenen Böden im Innen- und Außenbereich

• Farbe: Saphirblau (Standard), optional als Elektromobil
Zubehör verschiedene Farbkits verfügbar: Rot, Orange, Kiwi-Grün und Weiß

• Kompakter, leicht abnehmbarer Einkaufskorb inklusive

• Zwei Jahre Garantie (Sechs Monate Garantie auf die Akkus)
Bewertung 4 von 5 Sternen

Elektro-Scooter Drive Medical BL270 Brio

2.098,90€



Faltbarer & extra leichter Elektro-Scooter Drive Medical BL270 Brio


Zum Produkt

• Gewicht: 26kg

• LängexBreite: 93x48,5cm

• Sitzhöhe: k.A.

• Wenderadius: 82cm
Nein  Straßenzulassung

Ja  einfaches, schnelles und werkzeugloses Zusammenfalten

Ja  Lenksäule höhenverstellbar

Nein  Beleuchtung
• max. Geschwindigkeit: 6 km/h

• max. Reichweite: circa 20 km

• max. Belastbarkeit: 115 kg

• Motorleistung: 270 W

• Akkusleistung: 11,5 Ah
Ja  Innen&Außenbereich

Ja  Neigungen bis 11%

• integrierte Hupe

• leichter Scooter aus Aluminium

• mit faltbarem Sitz in Lederoptik

• weiche, gepolsterte Rückenlehne
Bewertung 4 von 5 Sternen

Mobilis Scooter M24

1.999,00€



Mobilis Scooter M24


Zum Produkt

• Gewicht: 43,6 kg

• LängexBreite: 87x49 cm

• Sitzhöhe: k.A.

• Wenderadius: 110 cm
Nein  Straßenzulassung

Ja  mit wenigen Handgriffen in vier Teile demontiert

Ja  Sitz ist höhenverstellbar, faltbar, 360° drehbar

Nein  Beleuchtung
• max. Geschwindigkeit: 6 km/h

• max. Reichweite: circa 16 km

• max. Belastbarkeit: 118 kg

• Motorleistung: 280 W

• Akkusleistung: 2 x 12V-12Ah
Ja  Innen&Außenbereich

Ja  Neigungen bis 14%

• Sitz höhenverstellbar, faltbar und mit Armlehnen ausgestattet

• zum leichten Einstieg um 360° drehbar

• einfach einstellbare Lenksäule mit Stummelgriff

• inkl. Frontkorb und wetterfeste Hecktasche

• Vollgummiräder für eine leichte und leise Fahrt

Elektromobil Test: alles, was Sie über den Elektromobil Kauf wissen müssen

Was ist ein Elektromobil?

Bei einem Elektromobil handelt es sich um ein E-Scooter, welches Menschen mit Mobilitätseinschränkungen hilft, längere Strecken zurückzulegen. Ein Elektromobil bietet somit Senioren und Menschen mit Gehbehinderungen eine optimale Erleichterung im Alltag und ermöglicht älteren Menschen, aktiv am Leben teilzunehmen. Das batteriebetriebene Leichtfahrzeug bereitet nicht nur Fahrvergnügen, sondern punktet auch mit Komfort und geringen Betriebsgeräuschen.

Im Gegensatz zu beispielsweise einem Rollator oder Rollstuhl wird ein Elektro Scooter durch einen Elektromotor angetrieben. E-Scooter sind sehr leise und umweltfreundlich. Einige dürfen im öffentlichen Raum genutzt werden, andere sind nur auf die Nutzung auf Privatgelände beschränkt. Diese sind vor allem in der Stadt anzufinden und weniger im ländlichen Bereich. Einen Überblick finden Sie in unserem Elektromobil Test.

Elektromobil Synonyme

Elektromobile haben viele verschiedene Synonyme. Diese sollen vor allem das Image der Marke verbessern. Beliebte alternative Bezeichnungen in unserem Elektromobil Test sind Scooter bzw. E-Scooter, Senioren Scooter, E-Roller, Elektroroller, Seniorenmobil, Elektromotorroller oder Elektro Scooter.

Ja  Vorteile eines Elektromobils

  • kleines und wendiges Elektrofahrzeug
  • für kurze Distanzen oder zum Einkaufen ideales Fortbewegungsmittel
  • viele Modelle sind faltbar und leicht zu verstauen
  • für stärker in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen: auch fußkranke Personen können sich Teile ihrer Mobilität und Selbstständigkeit bewahren
  • einfach in der Bedienung und Aufladung der Batterie
  • leise, angenehme und umweltfreundliche Fortbewegung

Nein Nachteile eines Seniorenmobils

  • relativ teuer in der Anschaffung
  • teilweise sperrig, groß und unhandlich, brauchen Stauraum
  • nur für mittel bis schwer in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen
  • Barrierefreiheit im eigenen zu Hause und Draußen muss gegeben sein

Elektromobil Test und Vergleich

Der Senioren Elektromobil Vergleich gibt einen generellen Überblick über den Markt. Trotzdem sollten Sie beim Kauf die Nutzung des Seniorenmobils bedenken. Sie sind nicht mehr in der Lage, selber Auto zu fahren, tun sich auch zu Fuß schwer und benötigen vielleicht eine Gehhilfe, aber wollen trotzdem mobil bleiben? Dann ist ein Senioren Elektromobil womöglich das Richtige für Sie. Möchten Sie nur im Garten oder auf dem Campingplatz fahren, reicht ein E-Scooter ohne Straßenzulassung aus dem Elektromobil Test. Möchten Sie aber damit Ihre Einkäufe erledigen, sollten Sie auf die Straßenzulassung achten.

Sind Sie in unserem Elektromobil Test und Vergleich nicht fündig geworden? Es gibt auch Informationsportale, bei denen Ihnen nach Angabe von individuellen Vorstellungen und Wünschen ein ganz persönliches Angebot von Elektromobilen in Ihrer Nähe gemacht werden.

Hier finden Sie individuelle Escooter Angebote!

Welche E-Scooter sind die Testsieger im Elektromobil Vergleich?

Im Elektromobil Vergleich haben sich folgende E-Scooter als Testsieger herauskristallisiert:

Invacare Elektromobil Leo rot

Elektromobil Vergleich
Das Senioren Elektromobil überzeugte uns als Testsieger, da er alle Voraussetzungen für die Straßenzulassung erfüllt. Der Motor und die Akkus sind leistungsstark, es handelt sich um ein robustes, sicheres und hochwertiges E mobil. Außerdem lässt sich der E-Scooter werkzeuglos zerlegen und Sitz, Armlehnen und Lenksäule sind verstellbar. Auch der Preis lässt sich sehen.

KYMCO Elektromobil Spiekeroog

Elektromobil Vergleich
Auch dieses Seniorenmobil bringt alle Voraussetzungen für die Straßenzulassung mit. Ebenso handelt es sich um einen robusten, leistungsstarken E-Scooter, dessen maximale Reichweite bis zu 30km ist. Dieses Senioren Elektromobil ist werkzeuglos zerlegbar und vielseitig verstellbar. Es ist somit ideal für Personen, die stärker in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und das Seniorenmobil für alltägliche Erledigungen und auch längere Strecken benötigen.

Dietz Elektromobil „Mini“

Senioren Elektromobil
In der Kategorie der Elektromobile, die keine Straßenzulassung aufweisen, ist der Testsieger eindeutig das Dietz Elektromobil „Mini“. Es überzeugt durch sein leichtes, kleines und wendiges Design und sorgt somit für hohe Flexibilität im Innen- und Außenbereich. Obwohl es ein „Mini“ Escooter ist, hat es einen leistungsstarken Motor sowie Akkus. Das Highlight: die hervorragende Federung, die extra großen Reifen und der Komfortsitz sorgen für eine leichte Hindernisüberwindung, so dass Unebenheiten im Außenbereich kaum spürbar sind.

Wer darf einen Senioren Scooter fahren?

Doch wer darf überhaupt alles einen Escooter fahren? Brauchen Sie dafür einen Führerschein, und gibt es sonstige Voraussetzungen? Um diese Fragen abschließend klären zu können, ist es wichtig, zwischen den verschiedenen Escooter zu unterscheiden. Hier kommt es vor allem auf die Geschwindigkeit an.

  • Elektromobil bis 6 km/h: kein Führerschein nötig, auf Privatgeländen und Gehwegen nutzbar
  • Escooter schneller als 6 km/h: Betriebserlaubnis vonnöten, versicherungspflichtig
  • Elektromobil bis 25 km/h: mindestens 15 Jahre alt, gültige Mofa-Prüfbescheinigung
  • Escooter bis 45 km/h: Führerschein der Klasse AM vonnöten, ist im normalen PKW-Führerschein enthalten

Da alle Modelle aus dem Elektromobil Test nicht schneller als 6 km/h fahren, dürfen alle Escooter auf Privatgeländen und Gehwegen eingesetzt werden.

Escooter Straßenzulassung – Regelungen in Deutschland

Escooter Straßenzulassung

Die Gesetzgebung rumd um das Thema Escooter Straßenzulassung ist komplex. Vielen Dank an dasWortgewand @pixabay.com für das Bild.


In Deutschland ist die Escooter Straßenzulassung Stand zurzeit nicht abschließend geklärt. Das Bundesverkehrsministerium etwa sieht bei vielen elektronisch-gestützten Fortbewegungsmitteln noch Probleme. Um sich die Problematik vor Augen zu führen, stelle man sich am besten einen herkömmlichen Tretroller vor. Nicht motorisiert, wird dieser ausschließlich mit Muskelkraft betrieben. Verfügt dieser nun über einen Elektromotor, stellt sich für die Politik die Frage, ob er schon in eine Fahrzeugkategorie fällt, die einer Straßenzulassung bedarf.

Darüber, wie die Escooter Straßenzulassung künftig aussehen soll, ist sich der Gesetzgeber noch immer nicht ganz einig. Der TÜV-Verband e etwa warnte vor einer Gleichstellung mit Kraftfahrzeugen. Dann nämlich wäre die Mitnahme von Escootern in öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bussen oder Straßenbahnen nicht gestattet, was ihren Mobilitätscharakter jedoch stark einschränken würde. Die Hersteller sogenannter PELVs (Personal Electric Light Vehicles) – unter dieser Bezeichnung werden Escooter, Eroller Hoverboards und dergleichen gerne zusammengefasst – verweisen dagegen eine Studie des Verkehrsministeriums aus dem Jahr 2014. Darin soll ein Insider Blinker, Rückspiegel und Versicherungskennzeichen als Zulassungsvoraussetzung empfohlen haben. Diese würden Escooter und Eroller jedoch schwerer, sperriger und in ihrem Betrieb teurer machen. Inzwischen liegt die Studie des Bundesverkehrsministeriums schon einige Jahre zurück. Eine einheitliche Regelung zur Escooter Zulassung gibt es dagegen noch nicht. Immerhin existieren mittlerweile erste Vorüberlegungen. So trat die Landesarbeitsgemeinschaft Mobilität zusammen, um diese zu konkretisieren.

Ihre Planung sieht wie folgt aus:

  • Nutzung nur auf Radwegen (die Benutzung auf Straßen und Gehwegen ist somit unzulässig)
  • kein Nummernschild (ähnlich wie bei Fahrrädern)
  • maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit 20 km/h
  • Unfälle mit Eigenverschulden sollen über die (bestehende) private Haftpflichtversicherung abgegolten werden können

In der Gesetzgebung gibt es immer wieder Ausnahmen – das gilt auch für die Debatte um die Escooter Straßenzulassung. Konkret bedeutet dies, dass es schon jetzt einige Elektromobile gibt, die auch in Deutschland zugelassen sind. Genau genommen trifft das immer dann zu, wenn sie als Mofa klassifiziert werden können.

Ein Escooter/ Eroller gilt als Mofa, wenn er:

  • einen Sitz hat
  • über fest eingebaute Scheinwerfer verfügt
  • einen Rückspiegel besitzt
  • mit Dualbremsen ausgestattet ist
  • ein Nummernschild hat
  • versichert ist
  • StVZO-konform ist

Update: Seit diesem Jahr scheint sich was zu tun: Anfang April traf sich das Bundeskabinett zu einer Konferenz, um die Grundlagen für die Straßenzulassung für Elektrotretroller zu gestalten. Grundsätzlich sollen Elektroroller auf Gehwegen und Straßen zugelassen werden. Doch diese Verordnung muss erst noch durch den Bundesrat – und einige Länder leisten Widerstand. Ab Mai wird es weitere Updates zu dem Thema geben.

Elektromobil Straßenzulassung

Mit dem Elektromobil auf der Straße oder auf dem Radweg? Das ist hier die Frage! Vielen Dank an Timelynx @pixabay.com für das Bild.


Wo darf ein Escooter mit Straßenzulassung fahren?

Wenn Sie sich also dazu entschieden haben, einen Escooter mit Straßenzulassung zu kaufen, so stellt sich die Frage, wo sie damit überall fahren dürfen.
In Deutschland stellt sich momentan vor allem die Frage, ob ein Escooter oder Eroller als Mofa klassifiziert werden kann, denn nur dann ist eine Straßenzulassung erhältlich. Mofas wiederum sind grundsätzlich auf öffentlichen Straßen erlaubt.

Darüber, ob sie auch auf Radwegen unterwegs sein dürfen, gab es immer wieder hitzige Debatten und Neuverordnungen. Die letzte aus dem Jahr 2007 hat sich jedoch bis heute gehalten. Sie betrifft §2 Abs. 4 Satz 6 der Straßenverkehrsordnung (StgVO).

„Außerhalb geschlossener Ortschaften dürfen Mofas Radwege benutzen.“

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Mofas – und als Mofa klassifizierte Elektromobile – innerhalb geschlossener Ortschaften nur auf der Straße fahren dürfen.

Wo darf ein Escooter ohne Straßenzulassung fahren?

Wenn Sie nun ein Elektromobil ohne Straßenzulassung besitzen, bedeutet das allerdings nicht, dass Sie diesen überhaupt nicht im öffentlichen Raum nutzen können. Hier lautet die goldene Regel: nicht schneller als Schrittgeschwindigkeit, also 6 km/h. Bleiben Sie unterhalb dieser Geschwindigkeitsbegrenzung, so dürfen Sie mit ihrem Escooter innerörtlich wie auch außerörtlich Gehwege und vergleichbare Wege nutzen. Nachdem alle Modelle aus dem Elektromobil Vergleich 6km/h fahren, dürfen Sie mit allen Escootern auf Gehwegen fahren. Die Straßenverkehrsordnung sagt hierzu:

„Mit Krankenfahrstühlen oder mit anderen in Absatz 1 genannten Rollstühlen darf dort, wo Fußgängerverkehr zulässig ist, gefahren werden, jedoch nur mit Schrittgeschwindigkeit.“

Uneingeschränkt und ohne Geschwindigkeitsbegrenzung genutzt werden darf ein Eroller oder Escooter ohne Straßenzulassung innerhalb der EU auf Privatgrundstücken. Dazu zählen:

  • Firmengelände
  • Messegelände
  • Golfplätze
  • Campingplätze

Was für eine Ausstattung sollte das Seniorenmobil mitbringen?

Eine vorschriftsmäßige Beleuchtung, Bremsen an beiden Rädern, eine Klingel sowie eine ausreichende mechanische Stabilität sind Voraussetzungen, um mit dem E-Scooter auf der Straße zu fahren. Beim Kauf von einem Seniorenmobil, welcher für die Straße zugelassen ist, ist somit auch stets eine Betriebserlaubnis inkludiert. Ist diese nicht vorhanden, drohen nicht nur Bußgelder, sondern auch Punkte in Flensburg. Fährt der E-Scooter 25 km/h oder schneller, ist eine Fahrerlaubnis (mindestens eine Mofa-Prüfbescheinigung) erforderlich. Eine Fahrerlaubnis benötigen jedoch nur diejenigen, die nach dem 01.April 1965 geboren sind. Wer ein Elektromobil auf öffentlichen Straßen fährt, ist zudem verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Das Elektromobil sollte vor allem faltbar oder zerlegbar sein. Dadurch können Sie schnell und platzsparend verstaut werden. Weiterhin empfehlen wir einen verstellbaren Sitz. Außenspiegel ermöglichen eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr. Außerdem sollten Sie wie einige Senioren Scooter im Test über Luftreifen und Stoßdämpfer verfügen.

Geschwindigkeit eines Senioren Elektromobils

Die Geschwindigkeit entscheidet maßgeblich über Vorschriften, die eingehalten werden müssen. Die Scooter im Elektromobil Vergleich fahren alle 6 km/h, sodass Sie außer den üblichen Verkehrsregeln nicht weiter zu beachten haben. Für die Scooter im Elektromobil besteht auch keine Helmpflicht.

Senioren Elektromobil

Auch Gefälle kann das Elektromobil überwinden. Vielen Dank an Aexas_Fotos @pixabay.com für das Bild.


Reichweite eines Senioren Elektromobils

Die maximale Reichweite und Kilometerzahl der Elektromotorroller im Elektromobil Test wird maßgeblich von zwei Faktoren bestimmt: der Aufnahmekapazität der Batterie und der tatsächlichen Höchstgeschwindigkeit. Einige Modelle in unserem Elektromobil Vergleich wie das Invacare Elektromobil LEO rot und das KYMCO Elektromobil Spiekeroog sind leistungsstark und besitzen eine große Reichweite von über 30km. Das KYMKO Elektromobil Miniscooter K-lite hingehen ist leicht, klein und wenig und weißt eine Reichweite von 16 km auf.

Elektromobil Batterie

Die Leistung der Batterien im Elektromobil Vergleich ist sehr unterschiedlich und hängt von den verschiedenen Akkus ab. Einen besonders leistungsstarken Akku in unseren Elektromobil Test hat unser Testsieger, das INVACARE Elektromobil Leo Rot mit einer Akkuleistung von 2 x 40 / 36 V. Lithiumbatterien haben im E-Scooter Test eine höhere Reichweite als Bleibatterien.

Einen E-Scooter aufladen

Das Aufladen von Elektromobilen ist kinderleicht. Tatsächlich benötigen Sie nur ein Ladekabel und eine normale 230 Volt Steckdose für die im Elektromobil Test bewerteten Fahrzeuge. Außerdem können die Geräte unterwegs auch an einer e-Tankstelle angesteckt werden. Der Ladevorgang bei den E-Scootern aus unserem Test dauert in der Regel etwa 4 bis 8 Stunden.

Elektromobil Kosten

Der Anschaffungspreis für ein Elektromobil im Test ist sehr unterschiedlich. Das günstigste Seniorenmobil in unserem Vergleich ist das KYMCO Elektromobil Miniscooter K-Lite für 999€, auch das INVACARE Elektromobil Leo Rot und das KYMCO Elektromobil Spiekeroog sind verhältnismäßig günstig. Das teuerste E mobil im Test ist das Elektro-Scooter Drive Medical BL270 Brio mit 2.000 €, welches jedoch mit einem leistungsstarken Motor und trotzdem geringen Eigengewicht glänzt.

Kann das Senioren Elektromobil von der Krankenkasse übernommen werden?

Es gibt tatsächlich eine Möglichkeit, die E-Scooter im Test von der Krankenkasse bzw. Pflegekasse übernehmen zu lassen. Dazu müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • Sie haben einen Pflegegrad bei der Krankenkasse beantragt und bestätigt bekommen
  • Das Senioren Elektromobil ist im Hilfsmittelverzeichnis der Krankenkassen als Krankenfahrstuhl aufgelistet, in der Kategorie Kranken-, Behindertenfahrzeuge
  • Der Senioren Scooter stellt eine medizinische Notwendigkeit für Sie dar: Verordnung eines Arztes notwendig
Mehr Infos zur Krankenkasse Kostenübernahme hier!

Wo sollte man ein Elektromobil für Senioren kaufen?

Am besten geeignet sind zertifizierte Onlinehändler für den Kauf von E-Rollern. Die Fahrzeuge werden direkt an die Haustür geliefert. Weiterhin haben Sie aufgrund des 14 tägigen Widerrufsrechts die Möglichkeit, das Gefährt ausgiebig zu testen.

Einen E-Scooter gebraucht kaufen?

Natürlich besteht die Möglichkeit, ein Seniorenmobil auch gebraucht zu kaufen. Jedoch sollten dabei einige Dinge beachtet werden. Die Übernahme eines E-Scooters von einer Privatperson kann nachteilig sein, denn Privatverkäufer können eine Gewährleistung ausschließen. Deswegen sollten Sie auch gebraucht ein Elektromobil bei einem gewerblichen Händler kaufen, da dieser mindestens ein Jahr Gewährleistung geben muss.

Elektromobil Vergleich

Für staßenzugelassene Escooter reicht ein Führerschein der Klasse B. Vielen Dank an Daniel Frank @pexels.com für das Bild.


Ein Elektromobil ausleihen?

Gerade im Urlaub sind Mietroller sehr beliebt. Damit kann der Urlaubsort bequem erkundet werden. Am besten enthält der Leihvertrag eine Vollkaskoversicherung. Außerdem sollte der Zustand des Fahrzeugs vorher fotografisch dokumentiert werden, damit Sie bei der Rückgabe auf der sicheren Seite sind.

E-Scooter Zubehör

Einige Elektromobile im Test werden mit weiterem Zubehör ausgeliefert. Praktisch sind Wechselakkus, die die Reichweite zusätzlich erhöhen. Zu manchen im Vergleich aufgeführten Senioren Scooter gehört auch ein Reifenreparaturset.

Elektromobil Ersatzteile

Auch die E-Scooter im Elektromobil Vergleich benötigen hin und wieder Ersatzteile. Diese beziehen Sie am besten über den Hersteller. Die Reifen und der Akku können bei den meisten E-Scooter im Test ohne viel Aufwand gewechselt werden.

Elektromobil Hersteller

Es gibt internationale und deutsche Firmen, die E-Scooter herstellen. Einige Herstelle haben sich ausschließlich auf Senioren Elektromobile spezialisiert. Im Elektromobil Test vorkommende geprüfte, vertrauenswürdige und qualitativ hochwertige Hersteller sind INVACARE, KYMCO, Drive Medical und Dietz.

Elektromobil bei der Stiftung Warentest

Auch bei Stiftung Warentest werden E-Scooter im Test geprüft. Der Elektromobil Vergleich von Stiftung Warentest hat ergeben, dass die Reichweite bei niedrigen Temperaturen sinkt und die versprochene Reichweite nur bei umsichtiger Fahrweise erreicht wird. Beachten Sie, dass bei den Seniorenmobilen im Test ebenfalls Idealwerte bei der Reichweite angegeben sind.

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