Senioren Mobilität – Mobil in jedem Alter

senioren mobilität

Gerade im hohen Alter ist Mobilität nicht selbstverständlich. Bestimmte Aktivitäten fallen nicht mehr so leicht, aufgrund von Bewegungseinschränkungen und körperlichen Beschwerden. Die Motivation, etwas zu unternehmen, schwindet zunehmend und man zieht sich immer weiter zurück. Die Mobilität im Alter ist jedoch besonders wichtig, denn nur wer sich selbst versorgen kann, soziale Kontakte pflegt und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnimmt, steigert das eigene Wohlbefinden.

Im hohen Alter geistig und körperlich fit bleiben

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, warum die Mobilität im Alter nachlässt. Eine der häufigsten Gründe sind jedoch Krankheiten, Schmerzen und bestimmte Einschränkungen, die das Alltagsleben erschweren. Nicht selten leiden Senioren an Gelenkschmerzen, Arthrose oder Rheuma. Doch nicht nur körperliche, auch psychische Einschränkungen, wie Demenz oder Depressionen können Gründe sein, weshalb ältere Menschen nicht mehr mobil sind und nur noch selten aktiv am Alltag teilnehmen. Mit zunehmendem Alter kommt noch hinzu, dass Knochen instabil werden, sich die Muskeln zurückbilden und die Motorik allgemein langsamer wird. Dass die Mobilität im Alter nicht mehr zu hundert Prozent gewährleistet werden kann, ist selbstverständlich, doch es sollte versucht werden, diese trotz allem zu erhalten und zu fördern. Gezielte Bewegungsübungen können helfen, Folgekrankheiten vorzubeugen und dafür sorgen, dass die Beweglichkeit trainiert wird. Bewegung ist daher das A&O, wenn es darum geht sowohl körperlich als auch geistig fit zu bleiben. Wer sich regelmäßig bewegt, regt die Hirndurchblutung an, wodurch die geistigen Alterungsprozesse verlangsamt werden. Durch ein Mobilitätstraining bleiben Sie fit und mobil, dabei helfen verschiedene Trainingsgeräte und Gymnastikübungen, die Beweglichkeit aufrecht zu erhalten.

Mit diesen Hilfsmitteln erleichtern Sie Ihren Alltag

Mit der Förderung der Mobilität kann auch die aktive Teilnahme am Alltag gewährleistet werden. Doch wie gelingt es, wenn man nicht mehr gut zu Fuß ist und bereits nach einem kurzen Spaziergang die Gelenke schmerzen? Hierfür können bestimmte Mobilitätshilfen Abhilfe schaffen. Darunter gehören unter anderem Krücken, Gehstöcke, Gehböcke, Achselstützen und 4-Punkt-Gehstöcke & 3-Punkt-Gehstöcke. All diese Gehhilfen unterstützen und ermöglichen einen sicheren Gang und sorgen dafür, dass die individuelle Mobilität weitestgehend erhalten bleibt. Die Auswahl an Gehstützen und Gehstöcken ist besonders groß, weshalb einige Dinge beim Kauf beachtet werden müssen. Unter anderem ist es wichtig zu schauen, ob die Gehstütze oder der Gehstock für Links- und Rechtshänder geeignet ist, wie die Handgriffe geformt sind und ob die Gehhilfe zusammengeklappt werden kann oder nicht. Selbstverständlich muss auch die Höheneinstellung der Gehhilfe auf die eigene Körpergröße abgestimmt sein, denn nur so kann eine uneingeschränkte Fortbewegung gewährleistet werden. Für die Entlastung der Hände, Handgelenke und Ellenbogen bieten sich besonders gut Achselstützen an, während ein unsicherer Gang mit einer Vierfußhilfe bzw. Dreifußhilfe stabilisiert werden kann.

Menschen mit Mobilitätseinschränkungen haben Schwierigkeiten beim Gehen und schon kürzere Strecken können zu Schmerzen führen. Damit der Weg zum Arzt oder zu Freunden zu keinem Problem wird, können Gehhilfen wie Rollatoren und E-Scooter Abhilfe schaffen. Ein Rollator eignet sich besonders gut für Menschen, die schnell aus der Puste kommen oder unter Schwindelanfällen leiden. Ein Rollator gibt hier die nötige Sicherheit und der Betroffene kann sich festhalten, hinsetzen und ausruhen. Bei einem E-Scooter handelt es sich um ein Elektromobil, welches besonders für längere Strecken eingesetzt werden kann. Für einen längeren Ausflug mit Freunden oder einen größeren Einkauf eignet sich der E-Scooter daher besonders gut. Neben einer hohen Stabilität und gutem Komfort, bietet der E-Scooter zudem eine große Erleichterung im Alltag.
Das Einkaufen gestaltet sich für viele ältere Menschen nicht immer einfach. Das Tragen von schweren Tüten führt zu Rückenschmerzen und schweren Armen. Damit das Einkaufen nicht zur Qual wird, eignen sich hierfür die sogenannten Einkaufstrolley besonders gut, denn sie sind nicht nur stabil, sondern bieten auch viel Platz für Lebensmittel und Produkte.

Senioren können auf viele praktische Gehhilfen zurückgreifen, die nicht nur den Alltag erleichtern, sondern auch für mehr Selbständigkeit sorgen. Dank der Hilfsmittel können alltägliche Dinge, ohne die Hilfe anderer, schnell erledigt werden. Dadurch werden sowohl das Selbstbewusstsein als auch das eigene Wohlbefinden gesteigert und sorgen für ein ausgeglichenes Leben.

Bildquelle: Vielen Dank an klimkin für das Bild (©klimkin/www.pixabay.de)

Redaktion

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